Fotoausstellung "BEIJING IMAGES"

 

 

Ca. 50 Bilder aus der Zeit zwischen den 80er Jahren und Heute zeigten die Wandlungen der Hauptstadt Chinas in vielen Ansichten: Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltagsleben. 

Der Fotograf QIAN Yu, geboren im Jahr 1942, war Übersetzer für Portugiesisch – Chinesisch bei der Xinhua-Nachrichtenagentur. Das Fotografieren war sein Hobby – allerdings ein sehr erfolgreiches. Für seine Dokumentar-fotos vom Terroranschlag am 11.09.2001 gewann er den ersten Preis des  Journalismus in China. Nach seiner Pensionierung ist die Fotografie sein “Hauptberuf” geworden.

Seit über 30 Jahren dokumentiert Qian leidenschaftlich mit der Fotokamera das menschliche Gesicht und das alltägliche Leben in China. Qian fokussiert besonders gern auf Gesichter der Menschen und versucht über den mit der Kamera eingefangenen Gesichtsausdruckgesellschaftliche und politische Hintergründe darzustellen.

Durch die rasante Entwicklung sind viele Szenen und Szenerien aus den 80er Jahren leider fast verschwunden. Die Farbfotos zeigen das heutige Peking. Vieles hat sich geändert, aber die Grundform des Lebens bleibt wie zuvor.

Seine Ehegattin, Frau LI Jianming, 1943 in Shanghai geboren, ist eine berühmte Germanistin und Theaterdramaturgin in China. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Beijing und Berlin, arbeitete u.a. als Leiterin des Kulturprogramms am Goethe-Institut Peking und als Dramaturgin für Theaterstücke wie z.B. Drei Frauen, Eindrücke der Liebe, Ophelia auf den Dach. Sie übersetzte viele wichtige deutsche Literaturen ins Chinesisch, u.a. Schweyk im Zweiten Weltkrieg (Bertolt Brecht), Faust - Bühnenfassung (Johann Wolfgang von Goethe), Sieben Stücke (Gotthold Ephraim Lessing) und Die Kunst des Liebens (Erich Fromm).

Die Eröffnung begann am 14.08.2015 um 17Uhr im Blumenpavillon. Anschließend wurden die Besucher zu einem Publikumsgespräch im Teehaus eingeladen.